16 Nov 2009

Studentenwerk verschenkt belegte Brötchen an Hörsaalbesetzer

Ein Beitrag von LHG Aachen

Wie uns vor wenigen Minuten zu Ohren gekommen ist und auch bereits vom Studentenwerk Aachen bestätigt wurde, beliefert das Studentenwerk die Hörsaalbesetzer im Fo3 kostenlos mit belegten Brötchen.
Die Aktion wurde anscheinend vom Personalrat des Studentenwerkes initiiert.

Das Studentenwerk wird hauptsächlich aus Euren Sozialbeiträgen (56€ im Semester) bezuschusst. Damit finanzieren wir also alle jetzt die Verpflegung der 20-50 Besetzer im Fo3.
Dies ist ein weiteres, besonders offensichtliches Beispiel dafür, dass Wirtschaftlichkeit im Studentenwerk ein Fremdwort ist.
Denn diese Gabe ist nicht aus der Tasche eines edlen Spenders bezahlt, hier wird Geld der Studierenden dafür verwendet, um Leute zu unterstützen, die Vorlesungen stören, Hörsäle blockieren und auf Hochschulgelände wildplakatieren.

Außerdem halten wir es für sehr bedenklich, dass sich das Studentenwerk, Anstalt des öffentlichen Rechts und Servicedienstleister aller Studierenden, in dieser eindeutigen Form politisch positioniert.

Von Brötchenspenden für das Studierendenparlament, in dem sich übrigens Vertreter sämtlicher politischen Richtungen für Euch engagieren und nicht nur einzelne Gruppen, ist uns bisher noch nichts bekannt :-) .

Wir bleiben für Euch dran und halten Euch auf dem Laufenden.

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13 Responses to “Studentenwerk verschenkt belegte Brötchen an Hörsaalbesetzer”

  1. thx

     

    Jan

  2. Pleite gehen wird das Studiwerk dadurch nicht wa, aber die haben doch eigentlich was besseres zu tun oder?

     

    Fränk

  3. Um Gottes Willen ihr habt recht, das sind bestimmt.. moment, also Verpflegung für 50 Leute kostet im Einkauf wohl kaum mehr als 50€, macht, bei 30000 Studierenden, ca. 0,2 Cent pro Student. Und es ist ja nicht so, dass da nur für Dinge gestreikt wird, die den Studenten hier schaden, im Gegenteil. Man kann über das Mittel des Streiks denken was man will (Da ich micht erinnern kann, in der breiteren Öffentlichkeit mal was von der LHG mitbekommen zu haben, abgesehen von Flyern zur StuPa-Wahl, ist dieses Mittel aber anscheinend öffentlichkeitswirksamer als das meiste was die LHG macht), aber man braucht sich auch nicht künstlich aufregen. Zur studentischen Kultur gehört es schon seit jeher, zu versuchen, Bestehendes zu ändern.

    Disclaimer: ich bin kein Mitlgied einer wie auch immer gearteten politischen Vereinigung, auch nicht Teil des Streiks, ich kann es nur nicht leiden, wenn sich im Rahmen von politischen Auseinandersetzungen immer so künstlich aufgeregt wird.

     

    hape

  4. oh mein gott!
    sie verschenken brötchen!
    wie kann das bloß sein, soclh eine ungerechtigkeit.
    wundebar das sich die gute alte LHG wieder für die wirklich wichtigen belange der stundenten einsetzt!

     

    hans wurst geb. brötchen!

  5. Hi.

    jo, ich find das ebenso ziemlich seltsam. Mir hat das StudiWerk noch nie den Gefallen getan, kostelos Essen in den Hörsaal zu bringen.

     

    Pee

  6. … dann arbeitet doch beim Studentenwerk mit und verhindert so was.
    Wenn ihr das jetzt polemisch findet, dann denkt doch noch mal 23sec. über eure Positionierung bezüglich politischer Aktionsformen nach.

    Abgesehen davon kostet ein Korb Stullen mit Kaffee bestimmt deutlich weniger, als 60/30.000 (0,2%) des Studentenwerkshaushaltes und wir damit von den pösen, pösen Besetzern selbst finanziert.
    Desweiterten ist das Plenum eine studentische Veranstalltung der RWTH (und keineswegs eine illegale Besetzung) und somit durchaus Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks.
    Dass das Studentenwerk als paritätische Organisation dieses Zuständigkeit gerne annimmt ist doch klar und eine feine Sache; Danke dafür auch an dieser Stelle.

     

    rabbit

  7. Alter Schwede was für ein Stammtischgebrabbel hier:

    “Denn diese Gabe ist nicht aus der Tasche eines edlen Spenders bezahlt, hier wird Geld der Studierenden dafür verwendet, um Leute zu unterstützen, die Vorlesungen stören, Hörsäle blockieren und auf Hochschulgelände wildplakatieren.”

    *kopfschüttelnd*

    Frank

     

    Frank

  8. Lasst die Kirche mal im Dorf, dass da ein paar Euro für Brötchen draufgehen (die unter Umständen eh nicht verkauft würden weil nach den Öffnungszeiten noch liegengeblieben?) ist meiner Meinung nach schon in Ordnung. Von mir aus sollen die Plenumsteilnehmer auch noch ein Süppchen vom Studentenwerk bekommen – ich finde deren Ziele durchaus ok und unterstützenswert.

     

    Peter

  9. Sauber,

    die Jungs vom Studentenwerk sollten sich lieber mal um das Essen in den Mensen kümmern, anstatt 30 Mänekken zu bewirten.

     

    MaschiMarc

  10. Hi. Erstmal danke für euren Beitrag, sowas beommt man ja sonst nicht mit.

    Hier Fränk, geh mal in die Cafeteria und guck mal wasn Brötchen da kostet. Eher so 80ct bis 1,50 Euro, wa.

    Und wenn du mit Einkauspreisen kalkulierst, hast du einiges in Sachen Wirtschaftichkeitberechnung wohl nicht verstanden, oder?

    Disclaimer:(blabla) ich kann es nur allerdings sehr leiden, wenn sich im Rahmen von politischen Auseinandersetzungen über die unüberlegte Beteiligung unbeteiligter auf Kosten der Auseinandersetzungsführer sehr aufgeregt wird!

     

    Manuel

  11. Hat da gerad ernsthaft jmd. gerechnet: Da die Brötchen nicht mehr kosten als der Anteil am Studentenwerk, den die Besetzer zahlen haben diese die Brötchen eh selbst gezahlt?
    Mal ganz unabhängig davon, dass die ja trotzdem zum großen teil in den Mensen essen und in Wohnheimen wohnen…
    Da hat jmd. den Sinn von Solidarbeiträgen nicht verstanden.

    (Ich setzte mal voraus, dass der Autor Textaufgaben auf Gymnasialniveau normalerweise bewältigen kann, sonst wäre es wohl ehr ein Rechenfehler)

    Disclaimer: Brauch ich nicht, ich verteidige nicht meine Meinung. Sie steht für sich.

     

    Jan

  12. @Manuel

    wie schon von jemand anders erwähnt, ein Teil der Brötchen ist vielleicht eh einfach übrig geblieben. Und selbst wenn man jetzt noch auf jedes Brötchen ein paar Cent für die Arbeistzeit draufrechnet… müssen wir wirklcih durchrechnen was das kostet? Ich meine, überleg mal, allein schon dadurch, dass ich fast nie in die Mensa gehe, “schenke” ich ja Leuten Geld, weil durch meinen Beitrag das Essen anderer und eben nicht meins subventioniert wird. Der ganze Beitrag baut auf nem Soliidaritätsprinzip auf, es ist klar, dass da manche mehr von haben (Leute die oft in die Mensa gehen und viel Zug fahren beispielsweise) als andere.

    Daher hinterlässt dieses Posting einfach den starken Nachgeschmack, dass er nur dazu dient, sich politisch zu positionieren, was ich aber in dieser Form eher unpassend finde, da soll man sich lieber direkt mit den Inhalten des Streiks auseinandersetzen.

     

    hape

  13. Hi. In Düsseldorf hat das auch mit ein paar Brötchen angefangen und dan ging es schnell in die höhe bis auf eine summe von 10.000 €
    es sit zwar richtig das die summe jeden einzelnen studenten nicht juckt aber das ist geld welches an anderen stellen investiert werden sollte.
    und um noch auf das komentar von “pee” und “rabbit” ein zu gehen. wenn das plenum tasächlich eine studentische veranstalltung der RWTH ist wiso platzen die dan mitten in den vorlesungen in die hörsäle und machen radau… ??? so etwas wird es nie von einer studenten veranstaltung der RWTH geben..!!!

     

    Manu