5
Aug
2009
Ein Beitrag von Kai
Auf der heutigen Pressekonferenz legte Minister Pinkwart den Grundstein für ein neues Stipendiensystem in NRW. Zunächst sollen so 1.200 Studierende in den Genuss von 300 Euro monatlich kommen, finanziert zur Hälfte aus Mitteln des Landes und zur anderen Hälfte von Privatpersonen und Unternehmen.
„Dies ist ein guter Tag für die Studierenden in NRW. Die Liberalen Hochschulgruppen fordern schon seit langem ein intelligentes Stipendiensystem, das unabhängig vom Einkommen die klugen Köpfe des Landes fördert. Wir begrüßen sehr, dass Minister Pinkwart trotz der schwierigen Haushaltslage dieses Projekt nun durchsetzt, damit kein guter Abiturient vom Studium abgehalten wird.“ so Bodo Schadrack, Landesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen NRW.
Die Liberalen Hochschulgruppen fordern bereits seit über zehn Jahren den Aufbau eines funktionierenden Stipendiensystems. „Wir freuen uns, dass NRW auf die Überholspur geht, während die andern Bundesländer noch nicht mal in den Startlöchern stehen.“
Quelle: Landesverband liberaler Hochschulgruppen in Nordrhein-Westfalen
Übrigens:
Ab Wintersemester 2009/10 richtet die RWTH Aachen einen Bildungsfonds ein, aus dem ein Stipendienprogramm finanziert wird. Gefördert werden Studienanfänger/innen sowie Studierende höherer Semester mit 300,- Euro monatlich.
Mehr Informationen und die Bewerbung findet ihr hier.
23
Jul
2008
Ein Beitrag von Kai
Anlässlich der Einrichtung einer Arbeitsgruppe in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern zu einem neuen Stipendiensystem für Studierende erklärt der Vorsitzender der liberalen Hochschulgruppe Aachen, Andreas Achtzehn:
„Wir freuen uns, dass NRW die Leitung in dieser wichtigen Arbeitsgruppe übernehmen wird. Innovationsminister Prof. Pinkwart ist einer der Vordenker einer Private Public Partnership im Stipendienbereich. Wir sind überzeugt, dass ein dezentrales System so wie es von Pinkwart vorgeschlagen wird die besten Ergebnisse liefert. Und das, ohne dass Gelder die den Studierenden nutzen könnten, von bürokratischen ‘Monstern’ aufgefressen werden. Ein neues Stipendiensystem darf allerdings nicht in Konkurrenz zur bisherigen Förderung durch Stiftungen und andere Organisationen treten. “
„Gerade im Vergleich zwischen geistes- und ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen sehen wir die Gefahr, dass ein Zweiklassensystem entstehen könnte bei dem Studierende durch die Wahl ihres Studienganges benachteiligt werden.”, merkt Philip Wulff, stellvertretender Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Aachen und Fraktionsvorsitzender im Studierendenparlament der RWTH Aachen an.
„In der Gestaltung des neuen Stipendiensystems sehen wir viel Potenzial. So könnten wir uns über eine finanzielle Förderung hinaus auch ideelle Förderungen für größere Gruppen von Studierenden vorstellen. Dazu könnten Sommerakademien, die Zurverfügungstellung von Fachliteratur oder auch die Finanzierung umfangreicherer Exkursionen gehören. Der staatliche Anteil an den Kosten darf aber nicht zu Lasten der allgemeinen Hochschulfinanzierung gehen.
Es ist sinnvoll, wenn in die Diskussion über ein Stipendiensystems möglichst viele Akteure eingebunden werden. Wir regen daher die Einrichtung einer entsprechenden Beratungskommission auf Landesebene an, die unter anderem auch aus Studierendenvertretern bestehen sollte.“, schlägt Achtzehn vor.